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PRESSESTIMMEN
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Fellbacher Zeitung
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Wenn es Nacht wird im "Langen Tal"
Der Sänger der Gruppe "Serotonine", Wanja, hätte es nicht besser ausdrücken können: "Tolle Bands, wenig Eintritt, langer Abend". Rund 750 Rockfans feierten im "Langen Tal" die Wiedergeburt des Rebstock-Festivals als Open-Air-Veranstaltung. Startschwierigkeiten inklusive: Kurz nach dem Mittagessen auf Rockkonzerte zu gehen, ist eben nur was für Hartgesottene. Der normale Konzertbesucher wartet bis zum Abend. ...Das anfängliche Desinteresse der Besucher bekam auch die Gruppe Serotonine zu spüren. Angekündigt als "special guest" wurden die vier Musiker von recht zögerlichem Applaus begrüßt. Dabei traf ihr Stil, der sehr an die englische Band "Muse" erinnerte, mit ihrem depressiven und gefühlsbetonten Rock den Trend der Zeit. Die Musiker, die sonst vor Tausenden spielen, ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und zogen professionell ihren Auftritt durch: "Wir sind keine Partyband, uns ist nur das Gefühl, das die Musik auslöst, wichtig", sagte Sänger Wanja.
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www.musicheadquarter.de
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NMA Tour 2004 Support: Serotonine
Als wir schließlich auflaufen, ist die Halle schon gut gefüllt (werden wohl knapp 3.500 Leute gewesen sein) und der Opening Act Serotonine liegt gerade in den letzten Zügen. Der Alternative-Rock der Band aus Stuttgart klingt wirklich klasse und sie passen prima ins musikalische Line-Up des Abends. Schade, davon hätte ich gerne noch mehr gehört. Die Aussicht, dass sie im kommenden Jahr wohl eine neue EP veröffentlichen, tröstet mich darüber hinweg. Sollte man im Auge behalten! Lustig ist auch der Mikroständer des Sängers, der wie das Lichtschwert von Darth Vader leuchtet.
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Zillo Magazin 09.2004
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Serotonine Noch war die Kulisse recht spärlich, als Serotonine am Samstagmittag das illustre Treiben auf der Loreley-Bühne eröffneten. Die seit Herbst 2002 existierende Stuttgarter Band, die als einzige Formation ohne Plattendeal den Weg aufs Zillo Festival fand, wurde als Alternative Rock angekündigt. Selbigen zelebrierte man während der folgenden 30 Minuten auch im wesentlichen. Sänger Wanja sah trotz Nirvana-Shirt eher aus wie der junge Eddie Vedder (Pearl Jam) und ließ erahnen, dass er sich in seiner Freizeit vor allem Placebo und Muse zu Gemüte führt. Schließlich war das Umkippen des Gesangs von Brust- in Kopfstimme ebenso charakteristisch wie die meist recht lang gezogenen Töne, die Wanja mit hoher und klarer Stimmfärbung intonierte. Dieser stilistischen Vorgabe folgten auch die restlichen Musiker an Gitarre, Bass und Schlagzeug und trotzten schüchtern, aber bereits viel versprechend den ersten Regentropfen. Das Quartett hatte gleich zu Beginn das Glück eines transparenten und knackigen Sounds, der ins weite Rund hallte und die ersten Köpfe zum Mitnicken animierte. Gegen Ende ließen es sich Serotonine auch nicht nehmen, ein paar Exemplare ihrer selbstbetitelten Debüt -CD ans Publikum zu verteilen. Und so nahm ihnen wohl auch niemand den Status als „Exoten“ (Eigenaussage) übel, denn der sich gegen Ende häufende Applaus machte deutlich, dass die Schwaben auch vor einem überwiegend schwarzen Publikum bestehen können.
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www.konzi-tip.de
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Dank des entspannten Freitags, schafften wir es dann Samstags uns auch direkt zur ersten Band zum Festivalgelände aufzumachen. SEROTONINE aus Stuttgart hatten den schweren Posten des Openers und mussten auch mit noch recht spärlichen Publikum vorlieb nehmen. Nicht nur deshalb hatte die Band es nicht ganz leicht, auch ihre Musik fiel etwas aus dem Rahmen des Festivals, weshalb sie sich selber als Exoten bezeichneten. SEROTONINE spielen alternative Rock, der streckenweise an Bands wie PLACEBO und MUSE erinnert. Aber trotz der "ungewöhnlichen" Musik hatten sich an der Bühne einige Fans versammelt, die eifrig jubelten und von der Band zum Schluss mit CDs beschenkt wurden. Was uns allerdings gar nicht gefiel, waren diese dunklen Wolken, die am Ende des Auftritts schon mal die ersten Tröpfchen fallen ließen.
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Gäubote, 18.10.2004
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..."Serotonine" dagegen sind bereits ein ganz anderes Kaliber. Die Band, bei der mit Stephan Kappler und Elliott Zaiss zwei Musiker an Schlagzeug, Keyboard und Bass vertreten sind, die aus Herrenberg stammen und vor Jahren mit lokalen Bands wie "Laxatives" und "No Encores" spielten, befindet sich mit ihrer ersten Maxi-CD im Aufwind und trat in diesem Jahr bereits auf mehreren großen Festivals auf. Der Sound ist schwermütig, hart und packend, wird getragen vor allem vom Gesang Wanja Hvorovs, vielen noch als Sänger der Band "Love Under Will" bekannt. Gemeinsam mit Gitarrist Markus Dentz, auch er einst bei "Love Under Will", schreibt Wanja Hvorov die Stücke, die aus hartem, lauten Rocksound im Stil der 90er Jahre und Versatzstücken des Gothik- und Glamrocks einen eigenen Stil kreieren, der derzeit bestens im Trend liegt. Das kommt auch im Jugendhaus gut an- ein ausverkauftes Konzert ist freilich auch dies nicht, aber vor der Bühne herrscht reichlich Bewegung. Die Atmosphäre wirkt geradezu sakral: Der dichte Sound aus Gitarre, Keyboard und dem antreibenden Schlagzeug wütet auf der Bühne, während der Sänger mit erhobenen Armen am Bühnenrand steht und seine melancholischen Melodien mit hoher Stimme bis zum Zerreißen spannt...
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Westfalenpost 18.08.2004
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Leute, rockt! Alles für einen guten Zweck
Szenegröße „Serotonine“ Aber was genau kommt auf die Zuhörer zu, wenn sich fantastische Nachwuchsbands aus der Region und Szenegrößen aus Stuttgart die Bühne teilen? Hervorragende Livemusik von Nu-Metal über Blues bis hin zu düsteren Klängen und einer der faszinierendsten Bands im Dunstkreis von Deftones und Pearl Jam. Die Rede ist von „Serotonine“, einer Band, die in diesem Jahr fast jedes größere Festival, von Rock am Ring bis zum Zillo gerockt hat. Mit „Feel“ und „Plastic Girl“ haben die Jungs um Ausnahmesänger Wanja Hvorov zwei absolute Undergroundhits am Start, die mittlerweile sogar in Frankreich überall zu hören sind.
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Gitarre & Bass Ausgabe 02/2004
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Eine amtlich eingespielte 4-Track-CD kommt von der Stuttgarter Band Serotonine. Gitarre, Bass, Drums, ein paar Synthesizer-Flächen und ein ausdrucksstarker Sänger sind die Zutaten für den dichten und von der Stimmung her eher düsteren Rock-Sound des Quartetts. Sehr schön, wie hier das Thema Dynamik behandelt wird: geschmackvolle Wechsel zwischen coolen Heavy-Gitarren-Riffs mit NuMetal/Grunge-Feeling und melodische, ruhigere Gesangs-Parts, die an Pearl Jam erinnern – das überzeugt. Emocore rules! Serotonine sind am Start.
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metal-inside.de 27.04.04
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Dass Serotonin ein körpereigener Botenstoff ist, der Glückseligkeit verschafft, dürfte jedem (gebildeten) Menschen bekannt sein. Noch ist SEROTONINE nicht bekannt, die Band, die sich verdenglischt nach dem Glücksbotenhormon benannte, da sie auch die Glückseligkeit transportieren möchte. Nein, ihr bekommt jetzt keine lustige Dudelmusik à la Wir sind alle HAPPY. Diese Stuttgarter Band hat Biss und Schwaben arbeiten bekanntlich härter als andere. Ein kleines Stück an guter Musik ist das hier. Die 4-track EP lässt erkennen, dass hier noch eigenproduzierte Träume vorhanden sind, ein sehr begabtes Stimmtalent (Wanja Hvorov) am Mikro steht, eine in sich geschlossene Band rockt. Es wird jedoch auch nicht das Letzte sein, was man von dieser Band zu hören bekommt. Wie schon erwähnt, ist alles eigenproduziert, von Mithilfe der Soundhouse Studios und deren Techniker. Wenn sich die SEROTONINE Jungs besinnen und keinen reinreden lassen, dann wird auch das Talent gebannt! Auf ´ne Platte, die wir dann besprechen dürfen. Darauf freue ich mich. (dana)
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LIFT Stuttgart 08.04
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Lauter deftiger Alternativ- Rock ist in Stuttgart eher eine Seltenheit. Umso erstaunlicher der Sound von Serotonine. Anfang Juli spielten sie beim größten französischen Festival, dem Eurockéennes, dann beim Zillo- Festival auf der Loreley. Jetzt ist ihre Single „Angel Talk“ auf ihrem eigenen Label (www.serotoninemusic.com) erschienen, im September wollen sie schließlich die hiesigen Bühnen erobern (Anm. der Band: „Angel Talk“ ist lediglich der erste Song unserer selbstbetitelten EP und ein eigenes Label haben wir auch nicht.)
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Badische Zeitung 29.02.04
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Ein Glücksbotenstoff aus Stuttgart Serotonin ist ein Neurotransmitter im menschlichen Zentralnervensystem, der unter anderem den Gemütszustand, den Sexualtrieb, den Schlafrhythmus und die Körpertemperatur steuert. Alles Dinge, mit denen auch der künstliche Glücksbotenstoff Rock 'n' Roll zu schaffen hat. Serotonine - schließlich handelt es sich um ein englischsprachiges Genre - war deshalb auch der durchaus passende Name für eine Band, die am Samstagabend auf der Bühne des gut gefüllten Freiburger Atlantik einen Wettbewerb gewann, bei dem es immerhin um in Belfort ging. Aus über 160 Demo CDs, die aus ganz Deutschland eingegangen waren, hatte die Jury - bestückt mit Vertretern der Eurockéennes, des ZMF, des Freiburger Plattenladens Flight 13 und des Atlantik - sechs Vertreter zum Vortraggeladen. Das musikalische Spektrum war breit. Es gab klassischen Punk der Toxic Lies aus Berlin, es gab die Stuttgarter Singer/Songwriterin Miss Kenichi, es gab Party-Ska aus Schwäbisch-Hall (Los Skalameros), TripRock aus Karlsruhe (Ether & Sharks) und die Hamburger Glam-Band Jubilee, deren Sänger Alice Cooper mit 25 und umgehängtem Keyboard gab... Dass am Ende aber Serotonine gewannen, die unter dem Label Alternative Rock antraten, war nicht ganz unerwartet: Das Quartett aus Stuttgart zeigte einen professionellen Auftritt, besaß einen stimmgewaltigen Sänger und spielte eingängige, doch intelligent aufgebaute Songs.
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Prinz Stuttgart 11.2003
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Serotonine. „Demo“
Da soll einer durchblicken. Ex- Love Under Will Sänger Wanja Hvorov singt neben Engine 11 auch bei Serotonine (inzwischen nur noch bei Serotonine- Anm.d.Verf.). Das ist okay, er singt saugut und krachiger Emo- Rock ist prinzipiell eine gute Sache.
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Böblinger Zeitung 04.2003
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Wer so heißt, der führt nichts Heiteres im Schilde
...Anders gelagert ist der Fall bei „Serotonine“. Auch hier wird nicht gespart an Gitarreneffekten. Gitarrist Markus Dentz spielt häufig mit Wah- Wah- Pedal, der Bass von Fabian Zaiss dröhnt unheilvoll. Gemeinsam mit Schlagzeuger Stephan Kappler stellen die beiden eine dunkle, rhythmische Klangwand auf. Ihr Konzert beginnt mit einem solchen Einsatz, mit einem minutenlangen, rockenden Klangteppich, der ausgebreitet wird, um Sänger Wanja Hvorov gemächlich in die Szene spazieren zu lassen. „Serotonine“ sind die Nachfolger der bekannten Böblinger Kreisband „Love under will“, die sich im vergangenen Jahr nach Unstimmigkeiten trennte. Serotonine ist der Name eines Körperwirkstoffes, dessen Mangel zur Depression und dessen Überschuss zur Aggression führen soll. Wer sich so benennt und früher unter einem Slogan des berüchtigten Aleister Crowley firmierte, der kann gar nichts heiteres im Schilde führen. Wanja Hvorovs Gesang steht im Mittelpunkt des kompakten Sounds der Gruppe. Der Sänger hat eine Stimme, mit der er bemerkenswerte Höhen meistert, melodischer, manchmal geradezu sphärenhafter Gesang vor dem finsteren Hintergrund von Gitarrenriffs, hallenden Effekten und wummerndem Bass; vorgehalten mit zurückhaltender Theatralik.
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Stuttgarter Zeitung 04.01.2003
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Fünf veröffentlichte Tonträger, rund zweihundert Konzerte: die Band Love Under Will hat sich nicht nur in der Region Stuttgart einen Namen gemacht. In letzter Zeit gab es viele Besetzungswechsel, aber die Chemie zwischen dem Sänger Wanja Hvorov und dem Gitarristen Markus Dentz trotzte der totalen Auflösung. So entstand mit dem Bassisten und Keyboarder Fabian Zaiss und dem Schlagzeuger Stephan Kappler die Band Serotonine: Heute Abend um 20.30 Uhr spielen Serotonine im Jugendhaus Süd in Sindelfingen (Schwertstraße 11/1) ihr erstes Konzert.
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Sindelfinger Zeitung 01.2003
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Serotonine zeigen beeindruckendes Debut
„Serotonine“ aus Böblingen machten den Anfang und entwickelten sich zur Neuentdeckung des Abends. Vielleicht besser Wiederentdeckung: Markus Dentz an der Gitarre und Wanja Hvorov, Gesang sind bekannte Gesichter. Ihre Band „Love under Will“ hatte mit energievollem Grungerock bundesweiten Erfolg. „Serotonine“ ist ihr neues Projekt. Stephan Kappler am Schlagzeug mit innovativem Spiel und der junge Fabian Zaiss am Bass komplettieren das Quartett, das sich am Samstag zum ersten Mal lautstark der Öffentlichkeit präsentierte und mit reifem Alternative Rock erste Freunde und Fans gewann.
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Böblinger Zeitung 12.2002
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Alte Bekannte probieren's mit neuem Botenstoff
Serotonine heißt die neue Band, der noch Fabian Zaiss (21) am Bass und Stephan Kappler (24) am Schlagzeug angehören. Ihr Premierenauftritt steigt am Samstag im Sindelfinger Jugendhaus Süd bei der Neujahrsparty.Serotonine? Das ist der Name eines Neuro-Transmitters, einer Art Botenstoffs, der im menschlichen Körper Gefühlszustände beeinflusst. Und das wollen wir ja auch, erklärt Markus Dentz, der an der Gitarre die kompositorische Grundlage der neuen Songs schafft. Dentz orientiert sich nach wie vor sehr an den Vorstellungen seines jahrelangen Mitstreiters Hvorov, stärker als früher sollen die weiteren Bandmitglieder ihren Einfluss geltend machen. Bassist Fabian Zaiss ist zwar der Jüngste, hat aber schon einige Banderfahrungen im Herrenberger Raum gesammelt. Stephan Kappler spielte in den vergangenen Jahren in verschieden Böblinger Bands wie Juke and the Box Brothers und Kamikasters. Potenzial ist also allemal vorhanden. Wir wollen songbetonter arbeiten, beschreibt Dentz die Unterschiede zur Arbeitsweise von Love under will. Songidee, Umsetzung und Gesang müssen Hand in Hand gehen. Einiges verspricht sich die Band von neuen technischen Aufnahmemöglichkeiten. In den Proben halten Serotonine wichtiges Material mit einem 16 Spur-Harddisc-Rekorder fest, das beim nochmaligen Hören beurteilt, ausgetauscht, variiert und arrangiert wird. Vor Jahren ein noch undenkbarer Luxus. Dank dieses Aufnahmegeräts sind wir sehr variabel, freuen sich Dentz und Hvorov gleichermaßen, wir können sogar einen ersetzen, der vielleicht mal nicht proben kann. Auch dient das häufige Recording der Vorbereitung einer professionellen Studioaufnahme, die die Band in den nächsten Monaten anstrebt. Die Erfahrungen mit Love under Will lehrten den beiden, dass optimales Aufnahmematerial Tür und Tor ins Musikbusiness öffnen kann. Dann braucht man auch die Einigkeit, im entscheidenden Moment zuzupacken. Die Single Shiver hievte Love under Will 1999 nicht nur in die positiven Kritikspalten von Visions, sondern auch auf mehrere bundesweit vertriebene Sampler. Ein halbes Jahr später war sich die Band kurzzeitig unklar, welchen Weg sie gehen sollte. Schon winkte die ungeduldige Industrie ab, eine große Chance war vertan. Das soll kein zweites Mal passieren. Ich sehe ‚Love under Will' als langen Lernprozess, sowohl musikalisch als auch geschäftlich. Wir haben viel gelernt und hoffen, das in die neue Band einbringen zu können. Markus Dentz schaut nach vorne. Wir müssen ordentlich arbeiten, uns überregional präsentieren. Dann sehen wir, was rauskommt.
Lassen wir Serotonine wirken.
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